Seit 2015


Bürgerinitiative Grünfläche-Lüneburg









Was plant die Stadt?

Planungsziel

Die Stadt Lüneburg plant ein neues Baugebiet "An den Sandbergen" zwischen dem KVG-Gelände (GRAU eingezeichnet) und dem Wohngebiet "In den Kämpen / Helene-Lange-Strasse" (Unterhalb des GRÜN eingezeichneten Bereichs) auszuweisen.

Bebaut werden soll der Bereich (ROT eingezeichnet) unterhalb des KVG-Geländes (GRAU) und oberhalb der kleinen, verbleibenden Grünfläche (GRÜN). Der rechtsgültige Bebauungsplan Nr. 81 setzt diesen Bereich als Maßnahme zum Schutz, zur Pflege und Entwicklung von Natur und Landschaft fest. Hier befindet sich aktuell eine sogenannte Magerwiese, die nicht nur von uns als artenreiche Extensivgrünlandfläche mit hoher ökologischer Wertigkeit gesehen wird, sondern auch in der Bewertung des NABU-Lüneburgs als solche beschrieben wird.

Die Zuwegung soll über den Toten Weg (Orange eingezeichnet) erfolgen, wo sich jetzt eine Eichenallee als Rad-/Fußweg mit zum Teil sehr altem Baumbestand befindet. Diverse Eichen werden im rechtsgültige Bebauungsplan Nr. 81 als "zu erhalten" ausgewiesen.
Schon in der Planungsphase zum Bebauungsplan Nr. 81 wurde die Eichenallee von Seiten der Stadt als "bedeutsame Wegeverbindung", "landschaftsprägender Gehölzstreifen" und "sehr wertvolles Biotop" beschrieben.

Der grün eingezeichnete Bereich soll als Grünstreifen nach unserem aktuellen Kenntnisstand bestehen bleiben und aufgewertet werden. Wie genau diese Aufwertung aussehen soll, ist bisher nicht veröffentlicht.

Um das neu geplante Baugebiet vor dem Lärm der Ost-Umgehung und des KVG-Geländes abzuschirmen, sind von Seiten der Stadt Lärmschutz-Maßnahmen (durch schwarze Dreiecke gekennzeichnet) vorgesehen. In welcher Form und in welchem Umfang dies geschehen soll, ist uns derzeit noch nicht bekannt.

Die Pläne sollen umgesetzt werden, obwohl die Stadt Lüneburg sogar Mitglied im Bündnis " Kommunen für biologische Vielfalt e.V." ist, einem Zusammenschluss von im Naturschutz engagierten Kommunen. Es stärkt die Bedeutung von Natur im unmittelbaren Lebensumfeld des Menschen und rückt den Schutz der Biodiversität in den Blickpunkt.

Aus unserer Sicht wird mit dem Bebauungsplan Nr. 160 ein wichtiges Naherholungsgebiet zerstört, was nicht nur negative Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt zur Folge hätte, sondern zusätzlich auch das Kleinklima negativ beeinflussen wird.

Wir als Bürgerinitiative Grünfläche-Lüneburg können diese Pläne der Stadt Lüneburg nicht nachvollziehen und haben das Ziel, dieses Gebiet, angrenzende Flächen sowie die Eichenallee als ökologisch wertvolles Naherholungsgebiet für die Anwohner, den Stadtteil Kaltenmoor und die Stadt Lüneburg zu erhalten und die biologische Vielfalt zu bewahren!



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